Nach ihrem Studium der Immobilienökonomie und ihrer Promotion in Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen (Dr. oec. HSG), begann Tina Störmer ihre Karriere bei Allianz Deutschland. Im Jahr 2015 wechselte sie zu Swiss Life und war zuletzt als CEO Deutschland und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Life Asset Managers tätig. Derzeit nimmt Tina Störmer Beratungsmandate in der Unternehmens- und Organisationsberatung wahr und ist als Investorin tätig.
Tina Störmer unterstützt Konsento in Fragen der Strategie und Marktentwicklung.

Dr. Tina Störmer
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich dieser Aufwand auch bei einer einfachen Aktionärsstruktur?
Bei einer überschaubaren Struktur ist die erste Meldung tatsächlich schnell erledigt. Der Nutzen zeigt sich später. Sobald Investoren dazukommen, ein Aktionärbindungsvertrag abgeschlossen oder ein Wandeldarlehen ausgegeben wird, verändert sich die Ausgangslage. Wer die Grundlage von Anfang an strukturiert führt, muss die Beurteilung dann ergänzen statt sie neu aufzubauen.
Woran erkenne ich, dass eine Änderung überhaupt gemeldet werden muss?
Nur wer seine Beteiligungs- und Kontrollverhältnisse laufend kennt, kann beurteilen, ob eine Transaktion für den Registereintrag relevant ist. Wird der Aktionärskreis in verstreuten Dateien geführt, fällt eine relevante Veränderung oft erst auf, wenn jemand von aussen nachfragt. Ein Aktienregister mit nachvollziehbarer Historie und ein Monitoring der Eigentumsverhältnisse machen solche Veränderungen sichtbar, solange die Frist noch läuft.
Kann ich meine Dokumentation im Transparenzregister ablegen?
Nein. Das Register nimmt Meldungen entgegen, es ist keine Arbeitsumgebung für die Gesellschaft. Belege, Nachweise und die Begründung der eigenen Beurteilung bleiben im Unternehmen und müssen dort auch dann auffindbar sein, wenn die zuständige Person das Unternehmen verlässt. Genau dafür braucht es eine Ablage, die mit den Beteiligungsdaten verknüpft ist.
